Linux-Client für Profiuser , suche Tips und Hinweise

Hallo,
hurra wir werden anfangen Linux-Arbeitsplätze für ausgewählte Kollegen einzurichten.
Weihnachten ist früh in diesem Jahr.
Im ersten Schritt wird es so laufen das die Kollegen eine Linux VM bekommen die sie im Vollbild starten können um das Thema Hardwareprobleme mit Notebooks und PCs zu umgehen.
Außerdem würde sonst unser zentraler Netzwerkadmin nicht mit spielen.
Die Kollegen um die es geht sind alle mehr als fit mit Linux und würden bei Problemen die passenden Fixes liefern.
Wir sammeln jetzt erst mal Wünsche, Ideen und Bedenken um dann mit den Kollegen eine Basiskonfiguration (Distribution, Windows-Manager und minimale Paketauswahl) zu bestimmen.
Meine Frage:
Ich suche aktuelle Dokus zu Linux-Arbeitsplätzen im Windows-Umfeld mit Augenmerk auf potentielle Fallstricke und Kriterien für eine Auswahl.
Gesetzt sind zentrale Userverwaltung über eine Windows-AD und die Anforderung das Updates schnell verfügbar sind.
Es geht dabei nur darum Profiusern ein gutes Basissystem zu liefern das wir dann auch zentral unterstützen. Wenn sie es dann shreddern gilt gehen sie zurück auf Los.
Danke für Tips
Gruß
Ralf

Hallo,

für die Verwaltung von vielen Systemen (abhängig von deiner Distribution, die ihr einsetzen wollt) wäre so etwas wie saltstack in Kombination mit einem Managersystem (Suse: Suse Manager, Redhad: RHN, etc.) sinnvoll. Über saltstack kann man systemzustände definieren und auch wieder darauf zurücksetzen, wenn der User mal Mist macht.
Gerade was Updates betrifft, kann über diese Managementsysteme sehr schnell alles ausgerollt werden, auch automatisiert Richtung Security und mit verschiedenen Kreisen, wann wer welche Updates bekommt (Testuser, etc.).

Ein Kriterium für de Distributions-Auswahl wäre zB der Update-Zyklus, evtl. Long-Term-Support vs. Rolling-Release (Arch und Abkömmlinge).

Ansonsten finde ich am wichtigsten, dass sich jemand mit der gewählten Distri auskennt und/oder tiefer auseinandersetzen will. Sei es weil die vorhandene Serverplattform mit derselben Distri läuft, oder auch weil sich jemand als Hobby oder aus Privatinteresse gut damit auskennt. Ein Ubuntu in einem ansonsten reinen RedHat-Shop macht weniger Sinn. Oder umgekehrt eine RPM-basierte Distri wenn das Linux-Knowhow im Unnternehmen sonst vor allem von Debian-Servern her kommt.

Hallo,
hier ist ansible gesetzt.
Damit sollten wir die Systeme im Griff haben.
Gruß

Yeap,
wir sind hier fast nur auf Centos unterwegs und haben einige wenige Debian-Systeme in Betrieb.
Je nach Entscheidung werde ich aber einen der „Gewinner“ für die Administration mit ins Boot holen. Das wird aber kein Problem sein da wir hier nur von Powerusern und Linux-Fans reden.

Gruß

Zum Thema Windows-AD-Integration gibt es die Tools sssd oder winbind.

Hallo,
danke. Einer der Powersuser war in seinem letzten Leben für Administration Linux zu Windows verantwortlich.
Hast du Infos welche Distributionen & Version ggf- mehr Probleme machen als andere bzw. welche Varianten für zukünftige Ein bzw. Umsteiger nette Tools parat haben damit die nicht direkt von der Konsole abgeschreckt werden.
Gruß
Ralf