Monitoring vom home-server

Hey Leute,

ich möchte heute den Einstieg in CheckMK wagen um ein Monitoring für meine Server-Infrastruktur aufzubauen.

Das Monitoring würde ich gerne auf meinem Home-Server einrichten. Bedeutet, dass ich keine statische IP-Adresse habe. Die Server die ich überwachen möchte haben statische IP-Adressen.

Meine Frage:
Gibt es da Einschränkungen oder sollte das kein Problem darstellen?

Beste Grüße
NeoNomad

Die Überwachung passiert üblicherweise vom Monitoring-Server aus. Insofern ist die Situation kein Problem.

Kein Problem solange du die IP oder Adresse kennst um das cmk Webinterface aufzurufen.
Server sollten aber normalerweise feste IPs haben. In deinem Fall also auch der Homeserver.
Gruß

Also der Plan war, dass ich aufm Homeserver CheckMK laufen lasse. Dort habe ich dann eine statische lokale IP Adresse. Das Webinterface würde ich über diese lokale IP Adresse dann verfügbar machen. Der Home-Server geht über die FritzBox ins Netz und hat dadurch Zugriff auf die externen Server.

Auf einer kleinen Workstation würde ich mir Ubuntu Desktop fertig machen und mit meinem dritten Monitor an der Wand dann über den Browser im Vollbildmodus das Webinterface aufrufen.

Also das ich im Büro quasi immer ein Blick habe aufs Monitoring habe.

Alternativ war die Überlegung, dass ich auf dem Home Server eine Desktopumgebung nachinstalliere und den dritten Bildschirm anschließe, um so direkten Zugriff per Browser dann auf das Webinterface zu haben. So würde ich mir dann die Workstation sparen.

Welche Idee findet ihr da besser?

Nimm halt n RasPi, so machen die das bei uns in der Fertigung auch. Kannst DU direkt hinter den Monitor klemmen, evtl. an den VESA Anschluß.
Generell Ist so´n Dashboard ´n toller Gag, da kann man sicherlich ein paar Laien beindrucken. Wenn Du ein ordentlich konfiguriertes Monitoring hast wirst Du da nach kurzer Zeit nicht mehr draufschaun.

Just my fife cents.

Sehe ich ähnlich. Oder man hat ohnehin ständig einen Browser offen und kann dann das Monitoring in einem fest angepinnten Tab laufen lassen und ab und zu einen Blick drauf werfen (bis man merkt, dass man eh nicht ständig nachschauen muss, s.o.)

Aber extra Computer, Monitor, Beamer, …? Hmmm, war da nicht grad was mit Strompreisen und Energiekrise und so? :thinking:

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Wenn der Strom vom eigenen Dach kommt (Ja, tatsächlich genug für mein komplettes Büro + Küchen-Geräte - jeden Tag, auch im Winter) - dann juckts mich nicht so ^^

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Habe hier einen alten großen Fernseher als Display laufen. Ist ganz nützlich um aus dem Augenwinkel zu sehen wenn ein Host down ist der nicht down sein sollte.
Gruß

Ich weiß nicht, ob es mit 2.1 noch geht, aber unter 1.6 konnte man Töne einstellen, d.h. im Browser piepst und hupt es dann bei jedem Farbwechsel :joy:

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Ich gebe auch mal meine 2ct dazu: Standardübertragungsweg is Pull, d.h. der CMK-Server zieht sich die Monitoringdaten von den überwachten Hosts. Wenn beide Server hinter Firewalls sind, muss man kreativ werden, bspw. Monitoringdaten als Textdatei auf einen für beide erreichbaren Server kopieren (mit Datasource abholen).

Für Benachrichtigungen kann man beliebige Scripte schreiben. D.h. wer WAV-Dateien mit Sirenenklängen abspielen oder WS2812 in Regenbogenfarben am Arduino ansteuern möchte, kann das in Dreizeilern tun (notification scripts).

Prinzipiell würde ich als Server eher x86-64 als ARM nehmen, auch weil wir selbst nur für diese Plattform Installationspakete bieten, für Raspberry Pi OS gibt es Community Pakete. Wenn es ein günstiger, stromsparender Server sein soll, lohnt der Blick zu gebrauchten Thin Clients (z.B. Lenovo), die oft mit PCIe Slot und Einbaumöglichkeit für eine 2,5" Festplatte gut erweiterbar sind.

Was den Monitor angeht: Sehe ich ähnlich wie meine Vorposter. Ich bin zu faul, mir Dashboards zusammenzubauen und verlasse mich auf E-Mails. Zudem schaue ich halt morgens immer rein, um zu sehen, ob Backup-Jobs deutlich länger als üblich gebraucht haben. Es gibt natürlich viele Umgebungen, wo so ein “War Room” mit ein paar großen Monitoren hilft, schnell zu erkennen, wenn etwas außer Kontrolle gerät. Und man kann seine Chefs beeindrucken (das machen E-Mails nicht).

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Für den Monitoring Server stimme ich da voll zu, ich habe mich aber rein auf das Anzeigen des Dashboards bezogen da reicht son Popel ARM allemamal.

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Jepp, dafür reicht der Popel-ARM allemal, oft sogar der Browser von Smart TVs. Zu beachten ist allerdings, dass wir relativ aktuelle Browser voraussetzen, d.h. Samsung Smart TV von 2015 mit Tizen 2.x wird nicht funktionieren, auch alte iPads, die gerne genutzt werden, fallen langsam raus.

Ich habe eine Chromecast am Fernseher im Büro, lasse auf meinem PC einen Chrome im Xvfb im Hintergrund laufen und streame das zum Fernseher. Wenn Details gewünscht sind, mache ich dazu gerne einen separaten Thread.

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Also ich hab mir jetzt soweit alles vorbereitet, doch es gibt da die ein oder anderen Punkte, mit den ich mich noch vertrauter machen muss…Aktuell gibt es selbst was die Bereitstellung des Webinterface angeht noch Fragen über Fragen… z.B. hier… :smiley:

So blöd es klingt, stört es mich, dass das Webinterface in einem sub-directory angesurft werden müsste und nicht direkt erreichbar ist über die Subdomain die ich mir dafür extra abgestellt habe :smiley: Weiter frag ich mich ob ich nginx nutzen kann oder apache2 zwingend erforderlich ist für irgendwas…und… kann ich für mein Monitoring Display im Büro irgendwie den login überwinden? :smiley:

Falls sich jetzt hier viele Hände über den Köpfen zusammenschlagen… Ich sag mal vorsichtig “ich habs halt gern wie ich es mag?” :smiley:

Für das Problem mit der Subdomain guck mal hier: How do you change the Document Root from http://myIP/MySite to http://myIP
Da ist eine simple und eine coole Lösung dabei.

Also generell kann ich mal wie immer die Docu empfehlen zu lesen:

NGINX kannst Du leider nicht direkt benutzen, aber evtl. als proxy, da kenn ich mir nicht wirklich aus.
Der rewrite wie von Dirk empfohlen ist generell der richtige Weg unter Apache aber evtl. genügt Dir schon dass Du in den Personal Settings das Dashboard als start URL des users angibst:

Für die automatische Anmeldung sollten die standard HTML Mechanismen gehen soweit ich mich erinnere. Leider habe ich die nicht im Kopf aber gppgle hilft Dir da weiter.