SAP HANA monitoren: welche Regeln greifen wie?

Hallo,

ich monitore etliche SAP HANA Datenbänkchen und bekomme dabei natürlich Warnungen und Fehler. Beispiel:

Summary Used: 92.21% - 274 GiB of 297 GiB (warn/crit at 90.00%/99.00% used)WARN, Not enough data to calculate trend, Service: indexserver, Path: /hana/data/DET/mnt00001/hdb00003.00003/datavolume_0000.dat

Service check command check_mk-sap_hana_data_volume

Service metrics (source code) fs_used=280621.375;273879;301266.9;0;304310 fs_free=23688.625;;;0; fs_used_percent=92.215627;90;99;0;100 fs_size=304310;;;0;

Check manual (for Checkmk based checks) This check monitors the data volumes of SAP HANA. To make this check work you have to install the agent plugin mk_sap_hana. Upper default levels for the used space are set to 80, 90 percent, lower levels to 60, 50 percent. These levels are configurable. Please see the related filesystem ruleset for further configuration. This check is also cluster-aware.

Ich kann unter Setup → Service monitoring rules → Storage, file systems and files → File systems (used space and growth) eine Regel anlegen, die generell andere Prozentsätze festlegt. Aber ich möchte das ja nicht für physikalische Filesysteme, nur für solche Pseudo-Filesysteme, die ja ohnehin komplett von der Datenbank gesteuert werden. Wenn ich den Dateinamen als Mountpoint angebe, greift die Regel nicht. Wie kann ich die Regel so formulieren, dass z. B. nur /hana/data/???/mnt00001/*/datavolume_* von der Regel getroffen werden?

Gruß
Werner

Das läuft bei diesem Check nicht über den Dateinamen aus der Summary, sondern über den Service selbst beziehungsweise über die Filesystem-Parameter, die der Check intern liefert. Ich würde die Regel daher nicht am Mountpoint festnageln, sondern über Conditions einschränken: Host-Labels, Hostname, Folder oder Service name. Bei HANA-Datavolumes ist der Service-Name meist der zuverlässigere Hebel als der Pfad in der Meldung. Also Regel in „File systems (used space and growth)“ anlegen, aber in den Bedingungen nur Services matchen lassen, die zu den HANA data volumes passen, zum Beispiel per Regex auf den Service-Namen, nicht auf /hana/data/.... Danach einmal „Effective parameters“ beim betroffenen Service anschauen, das zeigt ziemlich schonungslos, welche Regel wirklich greift. Die Checkmanual-Formulierung ist da leider etwas knapp, SAP und Filesystem-Regeln, immer wieder eine kleine Beziehungskrise.