Hallo Forum,
wir haben bei uns 2 Kaltwassersätze im Einsatz, welche im Wechsel laufen.
Eine Woche läuft Kaltwassersatz 1 die nächsten Woche dann Kaltwassersatz 2.
An sehr heißen Tagen laufen auch beide Kaltwassersätze.
Das Problem ist nun, dass das Kühlwasser in dem inaktiven Kaltwassersatz steht und sich in der Sonne aufheizt, sodass die Schwellwerte überschritten werden.
Unsere Idee wäre es das Alarming nur zu aktivieren wenn die Pumpe auch läuft.
Wir hatten es über das BI versucht aber noch nicht den richtigen Ansatz.
Problem ist das der Status erst kritisch wird, wenn beide Kaltwassersätze den Schwellwert überschreiten.
Wenn der inaktive Kaltwassersatz die Schwellwerte nicht überschreitet aber der aktive schon würde kein Alert gesendet.
Kann man Abhängigkeiten für Checks von einem anderen Check an dem gleichen Device erstellen?
Gibt es da noch einen anderen Ansatz als die BI oder eine andere Möglichkeit in der BI?
Eventuell hatte jemand von euch schon mal ein ähnliches Szenario und hat eine Lösung dafür gefunden.
Hab mir grad mal die Möglichkeiten angeschaut bei so einer Pumpen / Temperatur Kombination.
Ich sehe da keine einfache Möglichkeit selbst mit einer Service Dependency wird das nix.
Wenn ich das richtig gelesen hab sollte dies ja in etwa so aussehen.
Du bräuchtest quasi einen Vermerk für “Active/Inactive”, damit du basierend darauf die Schwellwerte anpassen kannst.
Die Frage ist nur, wie du das vermerken kannst. Am besten natürlich wäre die Information direkt vom
Kaltwassersatz zu bekommen, aber ich denke das ist hier nicht möglich!?
@andreas-doehler
Ja so sollte das ganze aussehen. Für die Pumpe haben wir momentan kein Alerting aktiv. Dort ist der Status immer OK.
@Kruzgoth
Könnte man den Status der Pumpe dazu nicht verwenden? Wir fragen die Geräte per SNMP ab. Ich mache später mal einen SNMP Walk um zu schauen ob dort so etwas übergeben wird.
Wenn das Schema so aussieht wie ich es da gemacht hab. Dann gibt es keine einfache Lösung.
Beide Kaltwassersätze sind das eigenständige Geräte oder ein Steuergerät welches abgefragt wird.
Bei einem einzigen Management könnte man dies über einen explizit für das Gerät erstellten Check lösen. Dieser hat intern die Matrix was ok ist und was nicht und baut daraus ein Gesamtergebnis.
Sind es in der Abfrage getrennte Geräte dann könnte ich mir auch fast vorstellen über einen “Special Agent” zu lösen welcher einfach die Daten beider Geräte einsammelt und an einen einzelnen Check weiter gibt.
@andreas-doehler: wenn man die Geräte und deren Services in der BI aggregiert und den Gesamtstatus wieder als BI-Check anhängt, hätte man diesen Effekt auch. An der Stelle kann man auch wieder über Service-Abhängigkeiten arbeiten. Was hälst du davon?
Ja wenn man BI Regeln hätte die so ein wildes Konstrukt wie oben abbilden lassen.
Ich habe keine ordentliche Verknüpfung gefunden die ein Schema wie oben ermöglicht.
Es lies sich bestimmte eine eigene Aggregation bauen aber halt ist nix dabei zur Zeit.
Wenn du eine Idee hast wie man zwei Geräte mit Bordmitteln darstellen kann bin ich da ganz Ohr.
Hatte jetzt war nicht wie hier zwei Kaltwassersätze, aber andere zwei Geräten welche keinen einzelnen eindeutigen Status haben und sich somit nicht einfach logisch verknüpfen lassen.
Ja, da hast du recht, weil man im Prinzip mit 3 Variablen arbeitet, was die BI nicht kann. Da man einen Services nur einmal im Baum verwenden kann, wird das, was ich im Kopf hatte nicht umsetzbar sein.